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Regionalentwicklung im Ländlichen Raum

Startschuss für PRE Tannzapfenland gefallen

  

Nach sorgfältiger Prüfung haben das Bundesamt für Landwirtschaft und der Kanton Thurgau das Projekt Regionale Entwicklung (PRE) Tannzapfenland bewilligt. Somit kann der Verein PRE Tannzapfenland mit der Umsetzung der verschiedenen Teilprojekte beginnen.

  

«Wir freuen uns, dass die Vereinbarung mit dem Bund und dem Kanton unterzeichnet ist und wir mit der Umsetzung des Projekts zur regionalen Entwicklung beginnen können,» sagt Werner Ibig, Präsident des Vereins Projekt Regionale Entwicklung Tannzapfenland. Geplant sind Projekte mit einem Investitionswert von 3,7 Millionen Franken. Der Bund beteiligt sich mit maximal 950'000 Franken und der Kanton mit maximal 760'000 Franken. Die restlichen knapp zwei Millionen finanzieren die Projektträger. Als Dreh- und Angelpunkt steht in der Mitte der Verein PRE Tannzapfenland, der die verschiedenen Teilprojekte in den nächsten sechs Jahren koordiniert und auch das Dossier zur regionalen Entwicklung im Tannzapfenland eingereicht hat.

  

Ein langer Weg

  

Logo PRE TannenzapfenlandBereits in den Jahren 2013-2015 zeigte sich im Rahmen der Vorabklärung, dass es Potential für ein PRE in der Region Tannzapfenland gibt. Es musste jedoch nochmals eine Denkpause eingelegt werden. Nach einer Zukunftskonferenz im Februar 2016 machte das Projekt einen Neustart mit einer erweiterten Mitgliederbasis und einem breiteren Themenfeld. So konnte beim Bundesamt für Landwirtschaft und beim Landwirtschaftsamt des Kantons Thurgau die Grundlagenetappe beantragt werden, um die Ideen in Projekte umzuformen. Die Gründung des Vereins PRE Tannzapfenland im Januar 2018 gab zudem einen Schub, indem sich weitere Interessierte für die unterschiedlichen Teilprojekte zu engagieren begannen, die dem Ziel der regionalen Entwicklung dienen. Seit 2013 sind vier von fünf Vorstandsmitgliedern dabei, nämlich Werner Ibig, Christof Fürer, Jakob Hug und Andreas Moser. Den fünften Sitz hatte zuerst Agnes Böhi und nach ihr Franz Bischof inne, der 2018 von Daniel Amrhein abgelöst wurde.

  

Direktvermarktung und Fleischverarbeitung

  

Einer der Teilprojektträger ist der Verein Direktvermarkter Tannzapfenland. Das Ziel ist es, unter dem Label «Tannzapfenland» die Produkte aus der Region gemeinsam zu vermarkten. Es sind verschiedene Massnahmen wie Hofautomaten oder Verkaufssteller geplant. An einer nächsten Sitzung wird die detaillierte Umsetzung besprochen. Ein weiteres Teilprojekt ist die regionale Fleischverarbeitung. «Die Abklärungen haben gezeigt, dass es immer weniger Möglichkeiten zur regionalen Fleischverarbeitung gibt,» erklärt Andreas Moser, Präsident der IG Regionale Fleischverarbeitung Hinterthurgau. Nun ist ein kleines Schlachthaus in der Gemeinde Eschlikon, in der Nähe der Grastrocknungsanlage geplant. «Wir stehen hier noch ganz am Anfang», erklärt Moser. Sobald das Versammlungsverbot gelockert ist, ist eine Sitzung mit den 30 Mitgliedern der IG und Interessierten geplant, um die Bedingungen für eine Genossenschaft zu diskutieren.

  

Tourismus und branchenübergreifende Zusammenarbeit

  

Auch im Tourismus wird eine Sitzung zeigen, wann die geplanten Aktivitäten umgesetzt werden. «Da viele den Sommer in der Schweiz verbringen werden, hoffen wir, dass wir sobald als möglich starten können,» sagt Jakob Hug, der im Verein PRE Tannzapfenland für diesen Projektteil verantwortlich ist. Geplant sind Bike-Touren mit Irene Moser, geführte Wanderungen von Jakob Hug und ein mobiler Grill mit Hans Feuz. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Umsetzung eines Erlebniswegs erfolgen. Dies in Zusammenarbeit mit dem regionalen Gewerbe. Im Bereich branchenübergreifender Zusammenarbeit strebt der Verein eine Partnerschaft mit der Gastronomie an. «Hier geht es um gemeinsame Aktionen wie eine regionale Woche und die bessere Verknüpfung zwischen Direktvermarktern und Gastronomen,» erklärt Brigitte Süess, Geschäftsführerin des Vereins PRE Tannzapfenland. Eine Mischform zwischen Gastronomie und Tourismus ist die Unterstützung der Genossenschaft «zum alten Schulhaus Au» im Bereich der Eventkommunikation.

  

Joghurt, Molke und einzelbetriebliche Massnahmen

  

Ebenfalls zu den Projektträgern gehören die beiden Käsereien Riethof, Eschlikon, und Tannzapfenland Käse AG, Wiezikon. Der Anbau in der Käserei Riethof, Eschlikon, vereinfacht für die Familie Gantenbein die Joghurtproduktion und sichert so die Verarbeitung der regionalen Milch. Den gleichen Zweck verfolgt die Umkehrosmoseanlage zur Eindickung von Schotte in der Käserei Wiezikon. Mit dieser Massnahme kann die von Roger Hug geführte Tannzapfenland Käse AG einen weiteren Teil der Wertschöpfung in der Region halten. Weiter sind auf einigen landwirtschaftlichen Betrieben kleine Umbauten geplant, welche die Direktvermarktung fördern und vereinfachen.

  

Sechs Jahre Zeit

  

Die Vereinbarung mit Bund und Kanton läuft bis ins Jahr 2026. Bis dahin müssen die Projekte umgesetzt sein und auf eigenen Füssen stehen. «Die Gelder werden erst dann ausbezahlt, wenn die Projekte dazu umgesetzt sind», sagt Werner Ibig. Der Vorstand des Vereins PRE Tannzapfenland mit dem neugewählten Godi Siegfried freut sich nun gemeinsam mit seinen mehr als achtzig Mitgliedern auf die Umsetzung und auf noch mehr Interessierte, welche sich für die Weiterentwicklung der Region Tannzapfenland einsetzen. Weitere Infos auf www.tannzapfen-land.ch  

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