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Vertiefungsarbeiten zur "Regionalen Standort- und Wirtschaftsentwicklung" laufen

Flächenmanagement vorläufig auf Gemeindeebene aktiv umsetzen

Die Regio Wil hat – zusammen mit Vertretern/-innen aus Wirtschaft und Politik – das Konzept Regionale Standort- und Wirtschaftsentwicklung in einem über zwei Jahre dauernden Prozess erarbeitet. Insgesamt wurden 28 verschiedene Themenfelder identifiziert, beurteilt und gewichtet.


Die wichtigsten Handlungsfelder daraus sind:

>  Kommunikation und Bewusstseinsbildung

>  Wirtschafts- und Unternehmensentwicklung

>  Berufsaus- und Weiterbildung

>  Flächenmanagement

Weiterbearbeitung der Handlungsfelder

Anlässlich der Delegiertenversammlung der Regio Wil vom 18. Mai 2016 erklärten sich die Delegierten einstimmig mit der im Konzept Regionalen Standort- und Wirtschaftsentwicklung aufgezeigten Stossrichtung einverstanden und haben damit für die Weiterbearbeitung der vier Handlungsfelder grünes Licht gegeben.

Schärfung des Standortprofils der Region

Zwei der vier priorisierten Handlungsfelder zielen auf eine Intensivierung der Marktbearbeitung ab. Es sind dies “Kommunikation und Bewusstseinsbildung” sowie “Wirtschafts- und Unternehmensentwicklung”. Gleichzeitig ist mit dem Vorhaben Wil West ein für die Region entscheidendes Entwicklungsprojekt in Richtung Bund unterwegs – infrastrukturell, raumplanerisch, verkehrlich und landschaftlich durchdacht. Der zeitnahe Aufbau einer professionellen Positionierung als Wirtschaftsregion mit Bedeutung wird ein entscheidender Pfeiler für eine gesunde mittel- und langfristige volkswirtschaftliche Entwicklung unserer Region sein.

An der DV-Versammlung vom 17. November 2016 wird im Rahmen der Budgetgenehmigung der Antrag zur “Schärfung des Standortprofils” in der Höhe von CHF 75’000 gestellt. Die Entwicklung dieses Standortprofils soll für die ganze Region, unter Einbezug von Wil-West erfolgen. Besondere Bedeutung soll einer nachhaltigen Bestandespflege und dem Wachstum und der Entwicklung der Region von innen nach aussen gegeben werden.

Regionales Flächenmanagement – Zeit noch nicht reif?

Die Verfügbarkeit von Flächen/Liegenschaften gilt als zentraler Faktor jeder regionalen Standortentwicklung und eines jeden Wirtschaftsstandortes. Auch hat sich die Bedeutung des Flächenmanagements in jüngster Zeit geändert. War es noch vor wenigen Jahrzehnten verhält-nismässig einfach, für die Entwicklung der Wirtschaft und die Ansiedlung von Arbeitsplätzen die nötigen Flächen zu erhalten, so wird dies aufgrund der baulichen Entwicklung in der Schweiz je länger je schwieriger. Die Raumplanungspolitik hat darauf reagiert. Die aktuellen Raumplanungs-vorgaben verlangen einerseits eine angemessene Dichte bei den Bauten und andererseits eine grosse Zurückhaltung bei Neueinzonungen.

Mit dem im regionalen Konzept vorgeschlagenen aktiven “Flächenmanagement” wurde ein zukunftsorientierter Ansatz angegangen. Eine aktive regionale Bodenpolikt soll unsere Region als Wirtschaftsstandort attraktiv halten und eine Weiterentwicklung unterstützen.

Gemeinden und Wirtschaft kritisch gegenüber Flächenmanagement

Das Handlungsfeld Flächenmanagement wurde in einem ersten Schritt einer Vernehmlassung bei den politischen Gemeinden unterzogen, um einerseits die Akzeptanz des Modells zu erfragen und andererseits grundsätzliche Weichen zu stellen. Nebst den Mitgliedgemeinden der Regio Wil haben sich auch verschiedene Wirtschaftsorganisationen an der Umfrage beteiligt. Obwohl die innovative Idee mehrheitlich gewürdigt und die Bedeutung eines aktiven Flächenmanagements für eine nachhaltige Entwicklung bestätigt wurde, steht die Mehrheit der Mitgliedgemeinden einer regionalen Organisation sehr skeptisch gegenüber.

Die Regio Wil hat beschlossen, zum heutigen Zeitpunkt mit weiteren Aktivitäten zuzuwarten und das Projekt “auf Eis zu legen”. Den Gemeinden wird jedoch empfohlen, auf Stufe Gemeinde eine aktive Bodenpolitik zu betreiben und mit der Geschäftsstelle Regio Wil für die Vermittlung (Betriebserweiterungen, Umsiedlungen, Ansiedlungen) von Industrie- und Gewerbegebieten zusammen zu arbeiten.

Den richtigen Beruf finden..

Die Berufswelt wird immer dynamischer und immer komplexer. Die Jugend hat es damit bei der Wahl der richtigen Ausbildung bzw. des richtigen Berufs immer schwieriger. Dem Handlungsfeld „Berufsbildung“ wurde im Konzept eine hohe Priorität beigemessen. Es sind vermehrt Anstrengungen beim berufspraktischen Bildungsweg notwendig. Es gilt die Jugendlichen in ihrer Ausbildungs- und Berufswahl zu fördern und zu stärken sowie dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft frühzeitig entgegenzuwirken, der durch die Umsetzung der Massenein¬wanderungs-initiative noch verschärft werden könnte.

Am 30. August haben sich Vertreter der Oberstufenschulen sowie Gewerbe- und Wirtschaftsver¬bände der Region zu einem gemeinsamen Workshop zum Thema „Berufsfindung“ getroffen. Dabei wurde vor allem deutlich, dass auf beiden Seiten diverse Angebote vorhanden sind, diese jedoch zum einen wenig bekannt sind, teilweise nicht den Bedürfnissen der Berufssuchenden entsprechen sowie stark von den beteiligten Persönlichkeiten abhängig sind. In einer ersten Phase sollen nun die bestehenden Angebote systematisch erfasst und den Betroffenen zur Verfügung gestellt werden. Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf dem Bereich der Berufsfindung mittels Tagespraktika und Schnupperlehren. In einer zweiten Phase soll in enger Zusammenarbeit mit den Schulen und dem Gewerbe über den Bedarf einer Online-Plattform als Ergänzung zu den gängigen Lehrstellen- und Berufsinformationsplattformen zur Unterstützung des Berufsfindungsprozesses diskutiert werden.

Flächenmanagement heisst planmässig organisierte räumliche Entwicklung, aber nicht nur im Sinne der hoheitlichen raumplanerischen Aufgaben und der Zonierung (klassische räumliche Ent­wicklung), sondern im Sinne einer kontinuierlichen Evaluierung, Sicherung, Bereithaltung, Ent­wicklung und Verwertung von Flächen und strategisch relevanten Immobilien. Flächenmanage­ment ist ein laufender Prozess, der einen sehr langfristigen Wirkungshorizont hat. Die langfristi­gen Ziele dieses Instruments sind:

  • Sicherung der Finanz- und Wirtschaftskraft der Region;

  • Sicherung und nachhaltige Entwicklung der Standortattraktivität für Einwohner/-innen, Wirt­schaft, öffentliche Einrichtungen und Infrastruktur

  • Einwohnerentwicklung und nachhaltige Sicherung des kommunalen bzw. regionalen Standor­tes als Lebens- und Wohnraum.



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